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Volltext: "Steuersünder sind eben keine Kiffer"

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23 February

Steuersünder sind eben keine Kiffer

Es war ja ein großer Aufschrei am Anfang dieser Woche als die Steuerfahndung dann mal beim Herrn Zumwinkel an die Tür klopfte und einige Akten mit nahm. Der eigentliche Hammer aber waren die zusätzlichen Kommentarhäppchen, die da aus der Behörde kamen. Man teilte mit, dass es da noch hunderte anderer gäbe, bei denen man nun mal vorbei schauen wolle - so im Laufe der Woche vielleicht.

Für mich stellt sich das etwas komisch dar. Einerseits ist man in der Lage, mal schnell mit einem wirklich dicken Aufgebot von Beamten in ganz Deutschland hinter Kiffern her zu rennen, die im trauten Heim ihre Selbstversorgung mit Rauchwerk betreiben, andererseits warnt man Leute die offensichtlich im mehrere Millionenbereich den Staat um seine Steuern bescheißen vor demnächst statt findenden Hausbesuchen.
Klar, ein wenig kann das schon nachvollzogen werden: Für den Fall, dass die Steuerfahndung nun bei jedem der Verdächtigen nach Hause gelaufen wäre und mal schnell ein entsprechendes Verfahren angestrengt hätte, könnte es gut sein, dass die Deutsche Wirtschaft sich sehr schnell um eine komplett neue Führungsriege bemühen müsste. Andererseits ist es für die Finanzämter sicher auch interessant, wenn die Leute eine Selbstanzeige starten und mal schnell die Steuernachzahlungen anschubsen (und damit straffrei bleiben).

Bleibt immer noch die Sache mit denen, die das als Startschuss für eine Rückstandsfreie Vernichtung von Aktenmaterial begreifen. So eine Steuerfahndung kann sich nur auf Papier stützen, was per Definition eher ein bewegliches Gut ist. Außerdem ist auch bei der Steuerfahndung der Grundsatz, dass Straftaten in jedem Falle zu verfolgen sind, ein nicht zu verachtendes Standbein.

Bleibt also der schaale Beigeschmack, dass in diesem Land mit zweierlei Maß gemessen wird. Diejenigen, die eh schon reich sind und mit ihrem Abschied von der Gemeinschaft diese nachhaltig schädigen ohne die Vorteile der Gemeinschaft (nennt sich Staat) auf geben zu wollen, werden mit Samthandschuhen angefasst und sogar noch vor verdeckten Ermittlungen gewarnt. Auf der anderen Seite wird denen, die aktiv an der Auflösung organisierter Kriminalität mitwirken indem sie ihr Geld eben nicht mehr dem Dealer auf der Straße geben sondern sich selbst mit den Genussmitteln versorgen, die sie gern hätten, die ganze Härte der staatlichen Repressionsmethoden gezeigt.

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Geschrieben von harko um 17:50:28 Uhr - Kategorie: Entheogene , Indifferentes , Politik
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