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Volltext: "Scheiße - Sie baden grade Ihre Hände drin: heise online - Zwei Programmierstellen für den "Bundestrojaner""

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11 January

Scheiße - Sie baden grade Ihre Hände drin: heise online - Zwei Programmierstellen für den "Bundestrojaner"

Das ist so eine Sache mit Personal beim öffentlichen Dienst und diese Sache hat immer einen strengen Geruch. Diesmal muss wohl ganz oben (bei der Bundesregierung, die sich anschickt eine Online-Hausdurchsuchung per Trojaner zu generieren) jemand ein Problem mit seinem Realitätsbild haben:

"Nach Auskunft der Bundesregierung sind für die Programmierung der Software zwei Programmierstellen notwendig, die teils aus laufenden Mitteln, teils von Mitteln aus dem Programm zur Stärkung der Inneren Sicherheit bezahlt werden. Insgesamt soll das Tool zur Online-Durchsuchung nicht mehr als 200.000 Euro kosten."

heise online - Zwei Programmierstellen für den "Bundestrojaner"

Was daran so erwähnenswert ist? Nunja, es passsiert eigentlich kaum bis gar nicht, dass technisches Personal einen festen Arbeitsvertrag bekommt - und schon gar nicht, dass da eine Vollzeitstelle bei rausfällt.

OK, könnte mir ja egal sein - wenn da nicht diese Zahl von 200.000 € wäre.

Mal ein Gedankenexperiment: Gesetzt den Fall, die Auftraggeber zahlen für vier Programmierer, die jeweils eine halbe Stelle besetzen und das auf zwei Jahre (die längste Zeit, die im öffentlichen Dienst mit Zeitverträgen zu machen ist), so sind das 1758 € Netto pro Programmierer. Bleiben für den Einzelnen noch etwas über 1000 € übrig. Immer gesetzt den Fall, dass die angegeben Kosten reine Personalkosten sind. Sollten für das Personal nur Teile des Budgets vorhanden sein, so verkleinert sich entweder das Gehalt oder die Zeit wird kürzer.

Tja, und da wären wir dann bei den Problemen. Erstens ist es für den öffentlichen Dienst verdammt schwer, wirklich fähiges Personal zu bekommen, erst recht zu diesen Konditionen. Dann sind nach diesem Projekt die selben Programmierer wieder arbeitslos oder zumindest nicht mehr damit beschäftigt. Es wird also ein Informationsloch geschaffen, aus dem alles Mögliche heraussickert und letztlich nicht Zurückverfolgbar sein wird. Gesetzt den Fall, die finden wirklich Leute, die denen das machen und die bereitwillig auch danach dann arbeitlos werden, so werden sie das selbe Problem haben wie vor ihnen schon mindestens ein anderer Geheimdienst / Rechteverwerter: Die Programmierer sind als Hacker schlussendlich sauer und arbeiten dann für die Gegenseite (kann mich nicht genau erinnern, welche Meldung das war, aber ein solches Szenario ist mir noch irgendwie im Hinterkopf kleben geblieben).

Und damit sind erst die Personellen Unwägbarkeiten auf menschlicher Seite angesprochen. Was die technische Umsetzbarkeit im Zusammenhang mit gut konfigurierten open-Source Firewalls auf offener Hardware (Linksys und OpenWRT z.B.) betrifft, so dürfte es schon an dieser Stelle einiges an Problemen geben, die nicht wirklich einfach zu lösen sind. Juristisch ist die Kacke ja eh am Dampfen.

Sollte sich also jemand finden, der das macht, so wird die Arbeit an der Tastatur für den also wohl tatsächlich einem Handbad in der Scheiße verwechselungswürdig ähnlich sein.

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Geschrieben von harko um 13:22:06 Uhr - Kategorie: Politik
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