Complete text -- "Das 100-Euro-Notebook auf dem Chaoscongress."
14 January
Das 100-Euro-Notebook auf dem Chaoscongress.
Auf dem Chaos Congress 2006 konnte man es schon mal bestaunen und nach Herzenslust dran rummachen: Das 100 Euro Notebook, welches an Kinder in Entwicklungsländern verteilt werden soll.Warum 100 Euro und nicht 100 Dollar? Weil das Display so gut ist. Der Preis hob sich dadurch um ca. 50 Dollar auf ca. 150 Dollar an. Also ca. 100 Euro.
Das Modell, was man da bestaunen konnte war ein Prototy, von dem der anwesende Entwickler meinte, dass es im Endzustand eine Gummihaut haben wird statt des Plastemantels. Es wird also deutlich bruchfester sein als der derzeitige Prototyp, der doch arg knarrte bei diversen Bewegungen, die man so machen konnte.
Die Tastatur wird noch etwas besser nutzbar sein und die Empfindlichkeit des Bildschirmbreiten Touchpads wird etwas herabgesetzt. Ebenso versprach man, den Verschlussmechanismus zu korrigieren, der nur mit erheblichem Gefummel dazu zu bewegen war, das Gerät zu öffnen.
Vom Design her machte das Gerät, ähnlich wie von den Leistungsmerkmalen her (keine bewegten Teile, alles auf Flash und als RAM sowie kalt im Betrieb) einen solieden und vor allem begehrenswerten Eindruck. Die Aussage dazu war dann auch, dass man das wahrscheinlich in der westlichen Welt und überall dort, wo man Geld hat, auch zu ca. 300 Euro wird kaufen können um mit den 200 Euro Differenz zum echten Preis dann zwei Geräte in Entwicklungsländern zu finanzieren. Jedenfalls ist ein wasserdichtes oder zumindes sehr gut geschütztes Gerät mit Griff und soweiter eine der Sachen, die man eigentlich auch hierzulande gebrauchen kann.
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Geschrieben von harko um 19:57:00 Uhr - Kategorie: Technik
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